Getting ready for 2011 – Vorbereitungen für 2011

Posted 13/09/2011 by shibaraschreibt
Categories: NaNoWriMo 2011

Deutsche Version unten 🙂

It’s September. Only six weeks before the madness starts all over again. Based on the experience from last year there are a few things I want do do better this time to become a true winner (last year I updated my account because my friend didn’t have access to his account to check his word count and accidentally hit the 50,000 word mark and couldn’t undo the ‘winner’-status by removing text like it had worked before). Right now I can hardly wait to start writing. There is a great story waiting to be told, and it has ships and oceans and strange new worlds and maybe even pirates. Because everything is better with pirates!

*****

Es ist September. Nur noch sechs Wochen, bevor der Wahnsinn wieder beginnt. Nach den Erfahrungen des letzten Jahres möchte ich ein paar Dinge anders machen und dieses Jahr wirklich gewinnen (im letzten Jahr habe ich meinen Account zum Wörterzählen für einen Freund benutzt, der gerade keinen Zugang zu seinem Account hatte, und habe versehentlich die 50.000 Wort-Grenze geknackt, was sich dann leider nicht mehr rückgängig machen lies durch das Löschen des Textes). Gerade im Moment kann ich den Startschuß kaum erwarten. Eine großartige Geschichte wartet darauf, erzählt zu werden, und es gibt Schiffe und Meere und fremde neue Welten. Vielleicht sogar Piraten. Denn: alles ist besser mit Piraten!

Advertisements

It’s done – Fertig

Posted 30/11/2010 by shibaraschreibt
Categories: NaNoWriMo 2010

NaNoWriMo 2010 is over. I have been declared a winner – alas, I’m not, I have cheated. I gave up on my own story a few weeks ago with barely 15,000 words. Every time I wanted to write I got this “meeeh”-feeling. The story is good and has a lot of potential, but I couldn’t get over my bad feelings. With each and every word my disgust grew, and I finally threw the whole thing away. I’ll definately come back and finish that story, though! Just… not right now.

What I did instead was helping out my friend. Due to some unexpected interruptions he was not able to find enough time to write, however hard he tried. So I took over and wrote a few scenes for him, altogether about 8,000 words, and a few minutes ago he passed the finishing line with 50,921 words. Yay! His story is far from finished and I’m sure he will continue writing (I’ll nag if he doesn’t 😉 ). Then I’ll help him during the editing process and who knows, maybe I’ll convince him to send out the draft to some editors. Personally I think the story is worth printing (he thinks differently – yet! 😀 ) Why have I updated my wordcount and been declared a winner? I had to check the NaNo-wordcount against our Word-wordcount, and before I knew I passed the 50k mark, not being able to undo it. So – sorry, I’m not a real winner, I managed only 15k for my own story and 8k for a friend.

Still I have learned a lot from this year’s NaNo:

Start early. 1667 words per day is totally manageable. 2300 words/day is harder, 3000 words/day is not something encouraging.

Be consistent. There will be days where you can’t write, for whatever reason. Too many of those days ruin your wordcount and it’s really hard to gain on that loss. Although I have heard of people who wrote the entire 50,000 words in 24 hours… personally, I now know that I can manage around 1800 – 2000 words in one hour if all works out well. If I have to think a lot I’m slower. One hour a day I can spare – three hours of consistent thinking and writing is an exception, not the rule.

If your story won’t work and you still have time change it. Make the past few pages into a weird dream your MC of your new story has or whatever, and start anew. Don’t be afraid – you already HAVE written a lot, it’s allowed to count it in.

Altogether, NaNoWriMo was a fun thing and it got me started into regular writing – which was what I had hoped to achieve (well, actually my goal was to finish a story…) I’ll definately do it again and will report again in this blog in 2011 🙂

Keep on writing!

*****************

Der NaNoWriMo 2010 ist vorbei. Ich wurde zum Gewinner erklärt – leider bin ich das nicht, ich habe gemogelt. Meine eigene Geschichte habe ich vor ein paar Wochen aufgegeben, ich hatte knapp 15.000 Worte geschafft. Jedes Mal, wenn ich mich erneut daran gesetzt habe, hatte ich dieses “Meeeeh”-Gefühl. Die Geschichte ist gut und hat viel Potential, aber ich konnte dieses hinderliche Gefühl einfach nicht überwinden. Mit jedem weiteren Wort, das ich der Geschichte hinzufügte, wuchs mein innerer Widerstand, und schließlich habe ich die gesamte Geschichte auf Eis gelegt. Aber ich werde sie eines Tages wieder auftauen und beenden! Nur… nicht im Moment.

Was ich stattdessen gemacht habe, war meinem Freund zu helfen. Aufgrund einiger unvorhergesehener Ereignisse, die ihn am Schreiben gehindert haben, konnte er nicht so viel schreiben, wie er wollte, egal wie sehr er sich bemüht hatte. Also habe ich ein paar Szenen für ihn übernommen und insgesamt ungefähr 8.000 Worte für ihn geschrieben. Vor wenigen Minuten hat er die Ziellinie überquert mit 50.921 Worten. Jieppieh! Seine Geschichte ist aber noch immer nicht zuende und ich bin sicher, er wird sie noch weiterschreiben (und wenn nicht, nerv ich ihn, bis er es tut 😉 ). Dann werde ich beim Editieren helfen und wer weiß, vielleicht bekomme ich ihn sogar überzeugt davon, den Entwurf an einen Verlag zu schicken. Ich persönlich halte die Geschichte für veröffentlichenswert (er denkt da allerdings anders – bis jetzt! 😀 ) Warum habe ich trotzdem meinen wordcount aktualisiert? Ich mußte die NaNo-Wortanzahl gegen den Wortzähler in unseren Word-Programmen gegenchecken, und bevor ich mich versah, hatte ich die 50.000er-Marke geknackt und konnte es nicht mehr rückgängig machen. Also – ich bin kein echter Gewinner, ich habe nur 15.000 Worte für meine eigene Geschichte zusammengekriegt und 8.000 für meinen Freund.

Trotzdem habe ich ein paar Dinge von diesem NaNo gelernt:

Frühzeitig anfangen. 1667 Worte am Tag kriegt man leicht hin. 2300 Worte/Tag ist schwerer, und 3000 Worte/Tag ist absolut nicht ermutigend.

Dranbleiben. Es wird Tage geben, an denen man nicht schreiben kann, aus welchen Gründen auch immer. Zu viele dieser Tage ruinieren einem die Wortanzahl, und es ist wirklich schwer, solch einen Rückstand aufzuholen. Auch wenn es Leute geben soll, die 50.000 Worte innerhalb von 24 Stunden schreiben… ich weiß nun, daß ich zwischen 1800 und 2000 Worten in einer Stunde schaffen kann, wenn es gut läuft. Wenn ich viel denken muß, wird das natürlich langsamer. Eine Stunde am Tag hab ich leicht übrig – drei Stunden kontinuierliches Denken und Schreiben ist die Ausnahme, nicht die Regel.

Wenn die Geschichte nicht funktioniert, aber man noch Zeit hat – ändere sie. Mach aus dem, was bisher passiert ist, den verrückten Traum deiner neuen Hauptfigur oder sonstwas und fang nochmal von vorne an. Hab keine Angst – du HAST ja bereits eine Menge geschrieben und darfst das ruhig mitzählen.

Insgesamt war der NaNoWriMo eine tolle Sache und es hat mich zum regelmäßigen Schreiben gebracht – was ich ja gehofft hatte zu erreichen (naja… eigentlich war mein Ziel ja, eine Geschichte auch zu beenden…). Ich werde sicher wieder teilnehmen und dann 2011 diesen Blog reaktivieren für neue Berichte von der Schreib-Front 🙂

Schreibselige Grüße bis dahin!

10,000 words are down!

Posted 15/11/2010 by shibaraschreibt
Categories: NaNoWriMo 2010

I did good today. 2925 words, most of them I wrote at school during a free periode. Total word count right now: 11392. Total words remaining: 38608. Words per day to finish on time: 2574.

Right now I’m at a point where I get the feeling: “How detailed can you possibly describe a bathroom? Come on, that’s insane!” My inner editor raises his head and offers a helpful hand: “Shall I come back from the vacation? I would, if you asked me to!” He’s convinced I could cross out a lot of detailed description. The funny thing: I don’t do this to fish for words! It’s just natural: Hector is exploring a strange new world and he does not know the word “power switch” or “refrigerator”. For him it’s just things like “the cool cupboard” or “the little knob that makes it dark and bright” etc.

Probably I’m going to edit a lot of that later, but for now it’s okay and may stay in, even if some of the descriptions really are lenghty. (372 words, both paragraphs)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Heute war ich fleißig. 2925 Worte, die meisten davon hab ich in der Schule während einer Freistunde geschrieben. Gesamtwortzahl derzeit: 11392. Fehlen noch 38608 Worte bis zum Ziel. Ich muß jeden Tag 2574 Worte schreiben, um das in den verbleibenden 14 Tagen zu schaffen.

Gerade bin ich an einem Punkt, an dem ich das Gefühl bekomme: „Wie detailliert kann man denn bloß ein Badezimmer beschreiben? Das ist doch bekloppt!“ Mein innerer Editor hebt den Kopf und bietet freundlich Hilfe an: „Soll ich zurückkommen aus dem Urlaub? Für dich würde ich das sofort tun!“ Er ist davon überzeugt, daß ich viel von den Beschreibungen streichen könnte. Das Witzige daran: im Moment suche ich noch nicht nach Füllwörtern! Es passiert einfach: Hector erforscht eine völlig fremde Welt und kennt die Worte „Lichtschalter“ oder „Kühlschrank“ nicht. Für ihn sind das so Dinge wie „der Schrank, in dem es kalt ist“ oder „der kleine Knopf, der es hell und dunkel macht“ etc.

Wahrscheinlich werde ich am Ende eine Menge davon rausstreichen, aber im Moment ist es okay und darf drinbleiben, auch wenn einige der Beschreibungen wirklich langatmig erscheinen. (372 Worte, beide Absätze)

 

Slowly, sloooowly… *sings*

Posted 13/11/2010 by shibaraschreibt
Categories: NaNoWriMo 2010

Just a few words before I crawl into bed: I’m not going very fast, but at least I’m going. I have several issues with my story. If it weren’t for Nano it would very likely be a story that I’d never finish. But this is my goal: finish this thing! Unfortunately I’m about 40,000 words short for reaching that goal (41533, to be precise), and it is already day 13. During the next two days I’ll have visitors – brother and sister-in-law, very dear people, I’m extatic they’ll drop in, but… I haven’t had any visitors during the last year (not counting bf). Why, why, why NOW?!

Anyway, today was not a complete loss. I got started on my second main character and the description of his transition into our world. He is not as excited as Andreas – but he realizes a lot faster that this is not a crazy dream but actually happening. Now he’s exploring Andreas’ flat and has just discovered the magic of a desktop lamp. I managed 2188 words today, which would be fine – except I’m wayyyyy behind the schedule. Nano stats say discouraging things like this:

Average Words per Day: 652

At This Rate You Will Finish On: Jan 15

Total Words Remaining: 41533

Words per Day to Finish on Time: 2444

Well. On the other hand, I’ve managed to write already almost a fifth of the required amount! If I can put in a few 4000-days I should be fine. Theoretically. We shall see… (534 words total)

~~~~~~~~

Nur ein paar Worte, bevor ich ins Bett krieche: es geht nicht sehr schnell voran, aber wenigstens geht es überhaupt vorwärts. Ich habe ein paar Probleme mit meiner Geschichte. Wäre der Nano nicht, wäre es sehr wahrscheinlich, daß ich dieses Projekt niemals beenden würde. Aber das ist mein Ziel: dieses Ding beenden! Leider fehlen mir bis dahin noch gut 40.000 Worte ( 41533, um genau zu sein) und der 13. Tag hat gerade begonnen. Während der nächsten beiden Tage werde ich Besuch haben, mein Bruder und meine Schwägerin kommen vorbei, beides sehr liebe Leute. Ich freu mich total, daß sie vorbeischauen aber… im gesamten letzten Jahr hat mich niemand aus meiner Familie besucht. Warum, warum, warum ausgerechnet JETZT?!

Wie auch immer, heute war kein komplett verlorener Tag. Ich habe mit meinem zweiten Hauptcharakter begonnen und der Beschreibung seines Übergangs in unsere Welt. Er findet das nicht so spannend wie Andreas – aber er schnallt sehr viel schneller, daß dies kein verrückter Traum ist, sondern wirklich passiert. Jetzt erkundet er gerade Andreas‘ Wohnung und hat gerade die Geheimnisse einer Schreibtischlampe entdeckt. Heute habe ich 2188 Worte geschrieben, was als Tagespensum eigentlich gut wäre – nur leider liege ich totaaaal hinter meinem Plan! Die Statistik auf der Nano-Seite sagt so entmutigende Dinge wie diese:

Durchschnittliche Wortzahl pro Tag: 652

Bei dieser Geschwindigkeit wirst du fertig sein am: Jan 15

Gesamtzahl noch fehlender Worte: 41533

Benötigte Worte pro Tag, um rechtzeitig fertig zu werden: 2444

Nun gut. Um es positiv zu sehen: ich habe bereits fast ein Fünftel der benötigten Textmenge geschrieben! Wenn ich nun ein paar 4000-Tage einlegen kann, sollte es funktionieren. Theoretisch. Wir werden sehen… (534 Worte, beide Absätze)

Day 10 – still a long way to go

Posted 10/11/2010 by shibaraschreibt
Categories: NaNoWriMo 2010

Today was a rather productive day. I managed to churn out 4008 words, producing a total of 6278. I‘m still waaaaay behind the schedule, but at least I got the action started: Andreas is having a wild and very realistic „dream“(he still thinks so, but he just had a hurtful experience and wonders why he won‘t wake up), and the next bit will be about Hector. How will he cope being stranded in a world he knows nothing of? Andreas at least has the advantage of knowing the game world. Hector wasn‘t even aware that there is something else than his life, his universe. We shall see what perils our world holds for a battle hardened dragon slayer! (250 words total)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Heute war ein ziemlich produktiver Tag. Ich habe 4008 Worte zu digitalem Papier gebracht, was mich auf einen Gesamtstand von 6278 bringt. Damit liege ich immer noch fürchterlich hinter dem Zeitplan zurück, aber wenigstens bin ich heute in die Action eingestiegen: Andreas hat einen äußerst realistischen „Traum“ (das glaubt er jedenfalls, allerdings hatte er gerade ein schmerzliches Erlebnis und fragt sich, warum er einfach nicht aufwacht), und das nächste Stück wird sich um Hector drehen. Wie wird er damit umgehen, in einer fremden Welt gestrandet zu sein, über die er nichts weiß? Andreas hat ja wenigstens den Vorteil, seine Spielwelt zu kennen. Hector dagegen wußte nicht einmal, daß es außer seinem Leben, seinem Universum, noch etwas anderes gibt. Wir werden sehen, welche Herausforderungen unsere Welt für einen kampfgestählten Drachentöter bereithält! (gesamt: 250 Worte)

It has begun! – Es hat begonnen!

Posted 03/11/2010 by shibaraschreibt
Categories: NaNoWriMo 2010

Tags:

Wie immer zweisprachig – deutscher Absatz unten 🙂

I have said I won’t be able to write anything during week 1. Fortunately (or unfortunately?) this has changed a little. I’m still away from home, but the friend I’m staying with got his free days cancelled (his colleague was second winner while wrestling with a truck) and has to work half the day, so I now have a few hours to write a bit.

Yesterday I spent the whole time of his absence thinking about names. Names are important. I can’t pick a random name for my characters, the feeling has to be right. For example, one name that came to mind for one of my chars was “Gustav”. I still like the name, yet I have to think of a somewhat elderly person, maybe in his sixties or older. Not fitting for someone in his thirties! So I scratched that.

Or my other main character. He is a very ordinary person with an ordinary life, an average job and nothing really exciting going on in his life. So I wanted to give him an ordinary name… nothing too fancy. Try browsing through “what name for my baby?”-pages for a bit and you are in real trouble – there are hundreds of names, but nothing ordinary! Apparently parents tend to give their babies very unique names – so unique that in fact every second child bears the same name. To differentiate from them, some parents change the spelling or pile another name on top of that, preferably with a hyphen. Poor child being called “Justin-Fynn Schmidt” or “Jaqueline-Ivonne Meier”! (note to my parents: I’m extremely happy with my surnames, I like both of them and I’m SO happy you omitted the hyphen – thank you!!!11)

Whatever, it was not an easy task to find appropriate names for my characters. One of my two mains now bears the quite ordinary name of “Andreas” (if I go fancy on him, I’ll call him “Andy”), the other one… well, I’m still working on that. Working name right now is “Hector”. I’m not completely satisfied with that, but it’s well enough that I can finally start writing.

Which is exactly what I have done now. 1300 words – that’s not enough, but it’s a start. Maybe I can add some more later, else tomorrow, but my friend will come home soon and I have a good point for a break there.

But maaaan, it’s hard to push aside the inner editor! I thought I’d have some training in being spontaneous, given that I use to play a chat online game where I can’t go back and change what my character just said, but I really need to concentrate and not go back and rephrase every second sentence I managed to write so far… I keep telling myself “later, later, later”, that’s the only thing that has me continuing now. Difficult! We shall see how this works out… to be continued! (just over 1000 words, both paragraphs)

~~~~~~~~~~~~~~

Ich hatte ja gesagt, ich würde in der ersten Woche nicht zum Schreiben kommen. Glücklicherweise (oder leider?) hat sich da etwas geändert. Ich bin immer noch im Urlaub, aber dem Freund, bei dem ich derzeit bin, wurde der Urlaub gestrichen (seine Urlaubsvertretung hat sich mit einem LKW angelegt und war leider nur zweiter Sieger). Nun muß er halbtags arbeiten und ich habe den Vormittag, um ein bißchen zu schreiben.

Gestern habe ich den ganzen Tag damit vertan, über Namen nachzudenken. Namen sind wichtig. Ich kann nicht einfach irgendeinen Namen wahllos herauspicken für meine Charaktere – das Gefühl beim Schreiben muß richtig sein. Einer der Namen, die mir für eine meiner Hauptfiguren in den Sinn gekommen sind, war zum Beispiel „Gustav“. Ich mag den Namen immer noch, aber vor meinem inneren Auge sehe ich dabei immer einen älteren Mann so um die sechzig oder noch älter. Das paßt  einfach nicht zu jemandem Mitte bis Ende 30! Also hab ich das wieder gestrichen.

Oder meine andere Hauptfigur. Es ist ein sehr gewöhnlicher junger Mann mit einem gewöhnlichen Namen, einem durchschnittlichen Job und einem alles in allem ziemlich ereignislosen Leben. Also wollte ich ihm auch einen sehr durchschnittlichen Namen geben, nichts zu Ungewöhnliches. Versucht mal, eine dieser tollen „Welchen Namen sollte ich meinem Baby geben?“-Seiten zu durchsuchen! Das gibt nur Probleme! Klar, da gibt es Hunderte von Namen, aber absolut keinen langweilig-normalen! Anscheinend tendieren Eltern dazu, ihren Kindern sehr tolle ungewöhnliche Namen zu geben – so ungewöhnlich und ‚selten’, daß dann am Ende jedes zweite Kind genauso heißt. Um sich davon zu unterscheiden, ändern die Eltern also etwas an der Schreibung oder hängen noch einen zweiten Namen an, vorzugsweise mit einem Bindestrich. Das arme Kind wird dann am Ende zu „Justin-Fynn Schmidt“ oder „Jaqueline-Ivonne Meier“ (natürlich standesgemäß deutsch ausgesprochen: Schackeline!) Notiz an meine Eltern: ich bin extrem zufrieden mit meinen Vornamen, ich mag sie beide und ich bin SO glücklich daß ihr keinen Bindestrich da reingequetscht habt, danke!!!11)

Wie auch immer, die Namenssuche gestaltete sich sehr schwierig. Einer meiner beiden Hauptfiguren heißt nun recht gewöhnlich „Andreas“. Wenn ich ihn mal irgendwann cool wirken lassen will, nenne ich ihn vielleicht auch „Andy“. Der andere… nun ja, ich arbeite noch daran. Der Arbeitsname ist derzeit „Hector“. Damit bin ich noch nicht komplett zufrieden, aber er ist gut genug, daß ich nun endlich mit dem Schreiben anfangen kann.

Was genau das ist, was ich heute getan habe. 1300 Worte – das ist noch nicht genug, aber es ist schon einmal ein Anfang. Vielleicht kann ich später noch etwas anhängen, aber mein Freund kommt gleich nach Hause und ich habe gerade einen guten Punkt für eine Pause erreicht.

Aber lieeeber Himmel ist das schwer, den inneren Editor beiseite zu schieben! Ich dachte, ich wäre geübt genug darin, spontan zu schreiben, denn ich spiele ja ein Chat-Rollenspiel, wo ich auch nicht dauernd zurückgehen und ändern kann, was meine Figur gerade gesagt hat, aber hier beim Schreiben muß ich mich wirklich übelst konzentrieren, nicht dauernd zurückzugehen und jeden zweiten Satz zu ändern. Ich sage mir ständig „später, später, später!“, und das ist das einzige, was mich am Schreiben hält. Schwierig! Nun, wir werden sehen, wie sich das alles weiter gestaltet… Fortsetzung folgt! (dieser Eintrag mit beiden Absätzen hat etwas über 1000 Worte)

Fleshing out the plot – Mehr Substanz für den Plot

Posted 04/10/2010 by shibaraschreibt
Categories: NaNoWriMo 2010

Tags:

For the German version please scroll down 🙂

Für die deutsche Version bitte nach unten scrollen 🙂

After thinking and reading and testing a bit I think I’ll stick with the “someone gets into his own online game”-story, although it’s neither new nor original (on top of the head I remember  “Schattenjagd” from Wolfgang Hohlbein, and he’s probably not the only one who has done something like this).  I came up with my original idea way back in January while talking to a friend. We play the same text-based online game and thought “what if…” – well, that’s what I want to explore during NaNo.

But there are still a lot of things to consider. I haven’t even decided on the names of my characters – or the language I’ll be writing in! I don’t exactly know how my main character will get pulled into the online world, and I have absolutely no idea yet how to get him out of there. Maybe I’ll just leave him there… but I have tons of ideas from what he can do once he’s inside the online world, although I’m heavily inspired by roleplay I have read or written myself.

Eventually I plan to become a published author, but this story will be for my own fun. It steals too much from already existing sources, I’m afraid. But who knows. I consider this year’s NaNo as writing training, there are several other ideas I’d like to write about and publish them, and they should be really good in order to peak someone’s interest. (whole post: 500 words)

~~~~~~~~~~~~~~

Nachdem ich ein wenig nachgedacht und gelesen und ausprobiert habe, denke ich, ich bleibe bei der “jemand wird in ein Online-Spiel gesaugt”-Geschichte, obwohl diese Idee nicht neu ist (spontan fällt mir “Schattenjagd” von Wolfgang Hohlbein ein). Meine Idee entstand bereits im Januar, als ich mit einem Freund gesprochen habe. Wir spielen beide dasselbe textbasierte Online-Rollenspiel und dachten uns “was wäre wenn…” – nun ja, und was dann passiert, werde ich im November erforschen.

Aber es gibt noch immer viele Dinge zu berücksichtigen. Ich habe mich noch nicht einmal für Namen für meine Figuren festgelegt – und weiß erst recht nicht, in welcher Sprache ich schreiben werde! Ich weiß nicht genau, wie meine Hauptfigur in die Online-Welt gezogen wird, und ich habe noch überhaupt keine Idee, wie ich ihn da wieder herausbekomme. Vielleicht lasse ich ihn einfach da… aber wenigstens habe ich schon genug Ideen dafür, was ich ihm alles antun werde, wenn er erst einmal dort ist. Dabei ziehe ich natürlich viel Inspiration aus Rollenspielen, die ich gelesen oder an denen ich selbst teilgenommen habe.

Irgendwann einmal möchte ich gern ein “echter” Autor werden, dessen Bücher man im Laden kaufen kann, aber diese Geschichte wird eher zu meinem eigenen Vergnügen sein. Sie klaut zu viel von bereits bestehendem Material, fürchte ich, aber wer weiß. Ich betrachte den diesjährigen NaNo als Schreibtraining, denn ich habe mehrere andere Ideen, die ich gerne in Buchform packen und veröffentlichen würde, und die müssen natürlich richtig gut sein, damit jemand daran interessiert ist. (Gesamter Eintrag: 500 Worte)